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Astrologie - wie die Gestirne das Leben auf der Erde beeinflussen



Der Begriff Astrologie setzt sich aus zwei altgriechischen Wörtern zusammen: astron (Stern) und logos (Geist, Lehre, Gesetzmäßigkeit) und meint genau dies: Die Gesetzmäßigkeiten der Sternkonstellationen zu erkunden und Zusammenhänge zwischen den Ereignissen im Kosmos und denen auf der Erde zu deuten. Diese Sternenlehre ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst.

Die Astrologie als frühe Wissenschaft

Erste Spuren für astrologische Beobachtungen führen 4500 Jahre zurück ins Mesopotamien der alten Sumerer und Babylonier. Schon damals waren die Gestirne wichtige Orientierungspunkte für Ort und Zeit. Der Sonnenlauf bestimmte den Tagesrhythmus, mit Hilfe der Sterne fanden die Menschen ihren Weg in fremde Länder und wieder zurück. Man erkannte wiederkehrende Zyklen und Sternen-Konstellationsphasen, die mit den Jahreszeiten übereinstimmten, welche bestimmte Ereignisse auf der Erde vorausberechnen ließen. Die Menschen waren überzeugt, dass der Kosmos – den man damals noch von Göttern bewohnt sah - unmittelbar Einfluss auf ihr Leben nahm, nicht von ungefähr tragen die Planeten – Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn – den Namen antiker Gottheiten und so versuchten sie schon bald, aus dem Stand der Gestirne bestimmte Ereignisse vorauszusehen, denn die Zukunft zu deuten ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Die Erkenntnisse aus Beobachtung verbunden mit dem mathematischen Verständnis der griechischen Kultur führte zu der, noch heute gültigen, Synthese von Deutung und Lehre, zum Zweig der Astrologie.

Tierkreis, Aszendent, Häusersystem und die vier Elemente

Der Tierkreis (Zodiak) ist eine ca. 16 Grad breite Zone beiderseits der Ekliptik, Bahn der Sonne, in der auch die Planeten sowie der Mond ihre Bahnen ziehen - geozentrisch betrachtet. Seit der Antike wird die Ekliptik in zwölf gleiche Sektoren eingeteilt. Diesen zwölf Abschnitten sind im Tierkreis zwölf Symbolbilder. Diese Tierkreiszeichen werden jeweils von einem der acht Planeten bzw. dem Mond oder der Sonne beherrscht. Da es aber zwölf Tierkreiszeichen gibt, dominieren zwei Planeten (Merkur und Venus) über jeweils zwei Zeichen. Die Tierkreiszeichen wurden von den Babyloniern von den gleichnamigen Sternbildern (Sternzeichen) – Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische – abgeleitet, wobei das Tierkreiszeichen-Jahr mit der Tag-und-Nacht-Gleiche (Widder) im Frühjahr beginnt. Die Griechen entwickelten nach der Entdeckung der Präzession (Verschiebung des Frühlingspunktes im Verhältnis zu den Sternbildern durch die Kreiselbewegung der Erde) das astrologische Häusersystem und entwickelten die Lehre der vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser), denen die Tierkreiszeichen zugeordnet werden konnten. Jeden Tag wandern alle zwölf Tierkreiszeichen am Himmel vorbei, das heißt, im Osten geht immer gerade eines der Zeichen auf, im Westen geht eines unter. Dasjenige, dass zum Zeitpunkt der Geburt gerade aufgeht ist in der Astrologie das Zeichen des Aszendenten. Der Aszendent bildet den Ausgangspunkt für das Häusersystem, das als Bezugspunkt neben Geburtsdatum und Uhrzeit auch den geographischen Ort der Geburt berücksichtigt. Tierkreis, Aszendent, Häusersystem sowie die vier Elemente bildet ein wichtiges Konstrukt für die Erstellung eines Horoskops.

Horoskope: Die Zukunft aus den Sternen deuten

Die Astrologie stellte schon in ihren Anfängen Zusammenhänge zwischen äußeren und inneren Ereignissen im Menschen her, um daraus Prognosen zu erstellen und die Zukunft vorauszusehen. Lange Zeit war es jedoch den Herrschern und Regenten vorbehalten, sich von den Gelehrten die Zukunft deuten zu lassen. Heutzutage lassen sich viele Menschen ein umfassendes Horoskop erstellen. Dafür wird zunächst eine Charakterveranlagung ermittelt, die sich aus den äußeren Umständen wie unter anderem dem Stand der Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt ergibt. Dabei spielt der Aszendent eine wichtige Rolle, aber auch die astrologischen Häuser, die sich hinter dem Aszendenten einordnen. Charakterveranlagung, diverse Ereignisse und der Verlauf der Gestirne nehmen Einfluss auf das Handeln des Menschen, wodurch wiederum sein Schicksal mitbestimmt wird. Um ein solch umfassendes und aussagekräftiges Horoskop zu erstellen bedarf es allerdings eines Experten, der sich mit den astrologischen Zusammenhängen, den Fachbegriffen und deren Bedeutung auf das Schicksal des Menschen auskennt.
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